Von eng zu weit.
Das Wohnhaus am Grasserweg bildet den Abschluss einer Reihe von vier Häusern aus den 1920er-Jahren. Mit präzisen, gezielten Eingriffen und einer zusätzlichen Öffnung zwischen Küche und Essbereich entstand eine fliessende Raumfolge, die zugleich den Bezug zum Garten stärkt.
Eine raumhohe Tapetentür ermöglicht sowohl Verbindung als auch Abgrenzung und reagiert flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse des Familienalltags. Die zurückhaltende Materialisierung und dezente Farbigkeit unterstreichen den sorgfältigen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz.
Der zuvor ungenutzte Dachraum wurde nach oben geöffnet. Durch den Eingriff entsteht ein überraschender, skulpturaler Raum, der dem Haus eine zusätzliche räumliche Qualität verleiht.
Grasserweg, Riehen, 2020
Bauherrschaft Privat
Planung und Ausführung 2019-2020
Architektur Bestand Bercher & Tamm
Fotos Weisswert
Projekt Merkmale
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Gesamtsanierung
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Dachausbau